TRANSFER


Ziel des Zentrums für digitales Produktdesign ist neben einer Weiterführung und Forcierung der Forschungs- und Lehrtätigkeit auch der Transfer der gewonnenen Erkenntnisse in die Wirtschaft.

Kooperation mit Forschung und Wirtschaft
Einen Schwerpunkt des Transferangebotes bildet die Durchführung von Kooperationsprojekten mit Forschungs- und Industriepartnern. Im Rahmen dieser Projekte können andere Forschungseinrichtungen und Unternehmen direkt von den am Zentrum vorhandenen Kompetenzen bei gemeinsamer Forschungstätigkeit oder bei der Entwicklung innovativer Produkte oder Verfahren profitieren. Dem Zentrum hilft diese Form der Zusammenarbeit im Hinblick auf die Sicherstellung der Praxisnähe seiner Anwendungsforschung. Besonderen Schwerpunkt bildet die Integration digitaler Werkzeuge wie CAD/CAM Applikationen und Rapid Prototyping Verfahren in den Designprozess. Die an der FHP vorhandene leistungsfähige Hardware wie der 3d-Printer Objet EDEN 330 kann dabei direkt einbezogen werden.

Kooperationspartner
  • Fraunhofer Institut Biomedizinische Technik Bergholz-Rehbrücke (2005)
  • Innovationsnetzwerk Augenoptik Rathenow (2003)
  • Eolux Leuchten GmbH, Darritz (2003)
  • SME Spezialmodellentwicklung, Großziethen (2003)
  • EIS-Zauberei, Rheinsberg (2003)
  • Jetcar Zukunftsfahrzeug GmbH, Nietwerder (2004)
  • designlab | potsdam (2004)
  • Uwe Braun GmbH, Lenzen (2005)
  • Poschmann Design GmbH, Rathenow (2005)
  • Vermittlungsbüro für Lizenzen Herrfuhrt, Neustadt (2005)
  • PMA GmbH Hennigsdorf (2005)


Weiterbildungsangebote
Die bei der Entwicklung und Gestaltung von Produkten eingesetzten Werkzeuge unterliegen einem ständigen Wandel. Diese Veränderungen eröffnen neue Möglichkeiten für die Produktentwicklung bzw. helfen diese effizienter zu gestalten - vorausgesetzt, man kennt und beherrscht diese Werkzeuge. Das Zentrum bietet daher Weiterbildungsveranstaltungen an, die sich vor allem an Gestalter, Konstrukteure sowie Modellbauer richten. Bei diesen Veranstaltungen erhalten die Teilnehmer Gelegenheit, ihre ersten Schritte im Umgang mit digital gestützten Werkzeugen zu absolvieren und eine Vorstellung von deren sinnvoller Integration in die Prozesse zur Gestaltung, Entwicklung und Visualisierung von Produkten zu erhalten.

Lehre
Die im Zusammenhang mit der Forschungstätigkeit gewonnenen Erkenntnisse werden durch die regelmäßige Lehrtätigkeit der Mitarbeiter des Zentrums an die Studierenden des Fachbereiches Design vermittelt. Die Studierenden werden aktiv in die Forschungs- und Transfertätigkeiten des Zentrums einbezogen. Sie können hier wichtige kreative Impulse geben und gleichzeitig ihre Fähigkeiten als Gestalter in praxisnaher Tätigkeit erproben. Diese Form der praxisnahen Ausbildung bietet beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Einstieg in die Praxis nach Abschluss des Studiums.


PROJEKTGALERIE
Bild 1 Arbeitsplatz für Menschen mit Behinderung. Product Customizing Projekt Sommer 2005. Entwurf: Uwe Greschuchna. Betreuung: Prof. Krüger, Martini.
Bild 2 Rendering des Datensatzes - Entwurf: Marc Joschko; Betreuung: Bergmann, Gustke
Bild 3 RP Modell (Objet) im Maßstab 1:12 von Marc Joschkos Jetcar Entwurf
Bild 4 Kabellose Fernbedienung. Lackiertes RP-Modell. Entwurf: Nico Bauer. Betreuung: Prof. Krüger
Bild 5 Design einer Lampe zur Herstellung im SLA-Verfahren - Entwurf: Joern Stelzner. Betreuung: Bergmann, Gustke
Bild 6 1. Preis beim DSM-Somos Wettbewerb - Headset von DongYoungKim. Betreuung: Bergmann, Gustke.
Bild 7 Transportschutz für Fahrrad. Projekt "Product Customizing". Entwurf: Marco Schölzel. Betreuung: Prof. Krüger, Martini.
Bild 8 Stereolithografiemodell eines Kreisels
Bild 9 Konzept für einen MP3-Player mit schrillem Gehäuse - Demonstration für extrem freie Formgebung.
Bild 10 Spreebus Projekt - Detail der Steuerinstrumente. Betreuung: Dr. Merkel
Bild 11 Individualisierbarer Sessel. Projekt "Product Customizing". Entwurf: Stephan Müller. Betreuung: Prof. Krüger, Martini
Bild 12 Für die Fa. SME wurde ein Verfahren zur Digitalisierung von Fahrzeugen entwickelt, dass die Umsetzung in Miniaturmodelle (1:87) gestattet. Umsetzung: Bergmann.